kopal-Solution
Die kopal-Solution besteht aus dem weiterentwickelten DIAS-Core der IBM und den von den Partnern SUB Göttingen und der Deutschen Nationalbibliothek entwickelten kopal-Tools. Dabei beruht der DIAS-Core auf Standardsoftwarekomponenten der IBM.
kopal-Tools
Bei der Verwendung des kopal-Langzeitarchivierungssystems sollen
unterschiedliche Funktionalitäten bei der Bereitstellung von Metadaten sowie Archivdaten
genutzt werden können. Die
Deutsche Nationalbibliothek und die SUB Göttingen erstellen auf DIAS-Core abgestimmte
Softwareprodukte, die unter einer
Open
Source Lizenz stehen. Die Anpassung an eigene Systeme und Bedürfnisse ist
ausdrücklich erwünscht, mit dem Ziel einer kooperativen Nutzung der Software.
Eine Beta-Version der kopal-Tools zur Verdeutlichung der modularen Arbeitsweise inclusive Quellcode, Dokumentation und einiger Beispiele finden Sie unter
koLibRI - kopal Library for Retrieval and Ingest.
Die Access-Tools sorgen für den strukturierten Zugriff der Institutionen auf ihren Datenbestand, um sie ihren Nutzern zur Verfügung zu stellen.
Die Ingest-Tools unterstützen die Zusammenstellung und Aufbereitung der Daten für das Archiv als Datenpaket entsprechend der Objektspezifikation.
DIAS-Core
Im Rahmen des kopal Projektes entwickeln die Deutsche Nationalbibliothek, die SUB
Göttingen, die GWDG und die IBM eine kooperative Langzeitarchivierungslösung. Diese
legt DIAS-Core, den Kern des
Digital Information
Archiving System der Firma IBM zugrunde, das bereits von der Koninklijke Bibliotheek, der
Nationalbibliothek der Niederlande (KB), genutzt wird. Entsprechend des
OAIS-Standards für Archivsysteme verwaltet es die gespeicherten Daten und stellt eine
Umgebung für unterschiedlichste Preservation-Strategien zur Verfügung.
DIAS' Mandantenfähigkeit und präzise definierte Import- und Exportschnittstellen ermöglichen es, eine Archivnutzung in verschiedensten Workflows und Institutionen zu integrieren. Durch den Einsatz von vielfach bewährten Standardsoftwarekomponenten (wie z.B. IBM Content Manager und IBM Tivoli Storage Manager) sind langfristige Stabilität, Performanz und Skalierbarkeit gewährleistet.
Spezifikation von DIAS-Schnittstellen
Digital
Information Archiving System - SIP Interface Specification
PDF-Datei 258 KB (März 2006)
Digital
Information Archiving System - DIP Interface Specification
PDF-Datei 243 KB (März 2006)
DB2 Content Manager
DB2 Content Manager hilft Unternehmen dabei, die wachsende Menge an Informationen effizient zu verarbeiten. DB2 Content Manager ist ein umfassendes Dokumentenmanagement-System auf Client-Server-Basis für Image-Verarbeitung, Archivierung und die Vorgangsbearbeitung im operativen Geschäftsumfeld. Eingehende Papierdokumente werden über Scanner digitalisiert, indiziert, mit den operativen Anwendungen verknüpft und auf Magnetplatte, optischen Archiven oder Bandarchiven gespeichert. Darüber hinaus können PC-Dokumente, Druckdateien, digitale Fotos, Videosequenzen und Audiodateien mit Content Manager archiviert werden.
Die Content Manager Architektur basiert auf dem Client/Server-Modell, bestehend aus einem Library Server, einem oder mehreren Resource Managern (Object Servern) und einem oder mehreren Clients. Das Herz der Lösung - der Library Server - verwaltet die Indexinformationen und sucht bzw. findet die gespeicherten digitalen Objekte. Diese Objekte sind in den Resource Managern gespeichert, die auch verteilt an unterschiedlichen Unternehmensorten stehen können. Der Benutzer erhält Zugriff auf die Ressourcen, unabhängig davon, wo sie gespeichert sind.